Raps, der in den letzten Augusttagen nach dem Regen zügig und gleichmäßig aufgelaufen ist, hatte um den 20.9. das 6-Blatt-Stadium erreicht. Diese Bestände müssen in diesen Tagen eingekürzt werden, damit zum einen das Hypokotyl stabilisiert und zum anderen das Blattflächenwachstum verringert wird. Das Wachstum wird aktuell durch die Trockenheit ausgebremst. Deshalb hält sich auch der Krankheitsruck in Grenzen. Falscher Mehltau und Phoma lingam sind die Krankheiten, die den jungen Raps befallen können. Für beide Erreger waren die Bedingungen aufgrund der geringen Feuchtigkeit und der hohen Temperaturen ungünstig. Sollte sich die Wetterlage zum Ende der Woche ändern, können Regen und Sturm die Situation grundlegend ändern. Aus diesem Grund ist es angebracht, vor dem Wetterumschwung den weit entwickelten Raps zu schützen.

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