Nach aktuellen Pflanzenanalysen ist die Magnesiumsituation in vielen Beständen knapp. Ursache dafür war die kühle Witterung mit geringer Verdunstung im Frühjahr, die zu geringem Massenfluss führte. Hohe Bodenfeuchtigkeit trägt dazu bei, dass die Konzentration des Nährstoffs in den Bodenlösung reduziert wird.


Mg wirkt antioxidativ und spielt eine entscheidende Rolle im Kohlenhydratstoff-wechsel. Bei akutem Mangel ist das Risiko für Strahlungsschäden höher.

Finden Sie in den Blattadern gepunktete Aufhellungen auf den Blättern in den Getreide-ständen sollte Magnesium über Bittersalz (5 bis 10 kg/ha) im Fahnenblattstadium nachgedüngt werden. Bei weiterhin akuter Mg-Unterversorgung können weitere 3 bis 5 kg/ha in die Ähre ausgebracht werden.

Bittersalz darf nicht mit P-haltigen Blattvolldüngern gemischt werden. Die Mischung mit Insektiziden, Fungiziden und Wachstumsreglern ist möglich.


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