Die fungizide Wirkung der Azole hängt in erster Linie von der Konzentration des Wirkstoffes ab, die Wirkungsdauer dagegen von der Aufwandmenge. Gegen Fusarien ist aber auch mit höheren Aufwandmengen keine längere Wirkung zu erwarten.

Der Befallsdruck mit DTR (Drechslera tritici repentis) oder HTR (Helminthosporium (tritici repentis) ist in den letzten Jahren zurückgegangen. Ursache dafür dürfte der weniger häufige Anbau von Weizen nach Weizen, aber auch das in den letzten Jahren häufigere Pflügen vor dem Stoppelweizen sein. Spätere Saattermine verringern den Primärbefall mit DTR, dadurch schwinden die Voraussetzungen für eine frühe DTR-Epidemie. Im Sortenspektrum ist dagegen keine durchschlagende Veränderung in Richtung weniger DTR-anfällige Sorten zu erkennen.

Durch die Anbauausdehnung der Leguminosen, auch als Bestandteil von Begrünungen im Herbst, hat die Belastung mit Krankheiten zugenommen.

Sobald sich die Ähre voll gestreckt hat, besteht noch im Fahnenblattstadium des Getreides (Weizen) die Möglichkeit, mit zugelassenen Herbiziden Unkräuter zu bekämpfen, die in dikotylen Kulturen mehr Probleme bereiten können.

Für die noch ausstehende Stickstoffspätgabe zu Weizen ist es angebracht, das noch erreichbare Ertragsniveau abzuschätzen. Dazu können Sie die voraussichtliche Ährenzahl schätzen bzw. die Zahl der Halme mit einer fühlbaren Ähre in zwei benachbarten Reihen ermitteln:

Durch die Spätdüngung mit Stickstoff nehmen wir Einfluss auf die Ertragsbildung und Qualitätseigenschaften. Die Ertragswirkung beruht auf der:

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