Bislang war der Krankheitsdruck im Getreide gering. Die Blätter zeigten bislang keine erkennbaren Symptome. An der Halmbasis wurden vereinzelt Symptome des Scharfen Augenflecks (Rhizoctonia graminis) entdeckt, wenn das Saatgut zu tief abgelegt wurde.

Mähdrusch-Betriebe (hoher Getreideanteil + Raps bzw. Leguminosen) und Hackfrucht-Betriebe (mit Zuckerrüben und/oder Kartoffeln) haben unterschiedliche Unkrautprobleme und müssen zwangsläufig andere Schwerpunkte in der Unkrautbekämpfung setzen.

Ausfallgetreide und Rauhafer in Zwischenfrüchten zeigen erste Symptome des Befalls mit Verzwergungsvirosen (rote bzw. gelbstreifige Blätter). Die Autoscheiben waren während der Maisernte nach ein paar hundert Metern entlang der Schläge zum Teil voll mit Blattläusen. Ein Zeichen dafür, dass die Gefahr der Übertragung des Gersten-Verzwergungsvirus (BYDV) durch Blattläuse noch nicht gebannt ist.

Die Rodung von Hackfrüchten verändert das Bodengefüge. Beim Kartoffelroden wird die abgesiebte Erde als Schicht mit höherem Sand- und Schluffanteilen auf der Oberfläche abgelegt, die durch Starkregen zur Verschlämmung und zum Verdichten neigt. Das hat Auswirkungen auf die Nachfrucht:

Enzyme setzen sich zusammen aus Proteinen und einem Co-Faktor, der ein anderes Protein oder auch ein Spurenelement sein kann. Bekannt sind mehrere hundert Enzyme.

Der Markt für Biostimulanzien umfasst weltweit einen Jahresumsatz von 3 Milliarden US-Dollar und wächst in den letzten Jahren um 12 bis 15 % pro Jahr. Schlagworte wie Nährstoffeffizienz, bessere Wurzel- und Pflanzenentwicklung, Pflanzenstärkung oder bessere Pflanzenqualität werden in diesem Kontext regelmäßig als Kaufargumente genannt. Doch was bringen Biostimulanzien in der Praxis tatsächlich?

Die Vielzahl der Herbizide mit identischen Wirkstoffen verwirrt den geneigten Anwender. Bei begrenztem Platz führen wir deshalb i.d.R. den Namen des Mittels an, unter dem ein Wirkstoff eingeführt wurde, z.B. enthält 0,24 l/ha Cadou die gleiche Menge an Flufenazet (120 g FFA) wie 0,25 l/ha Fence oder Sunfire. Reines Diflufenikan gibt es im Diflanil 500 oder im Sempra zu kaufen. Anstelle von 0,3 l/ha Herold können auch 0,3 l/ha Carpatus oder 0,3 l/ha Battle Delta gespritzt werden, sie bringen damit 60 g/ha DFF und 120 g/ha FFA aus.

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