In den letzten Jahren fielen eine Reihe von Pflanzenschutzmittel weg. Dadurch erfährt die mechanische Unkrautbekämpfung mehr Aufmerksamkeit.

Die größte Stellschraube, um den Ertrag noch zu erhöhen, ist die Gleichmäßigkeit der Bestandesarchitektur. Das erfordert eine gleichmäßige Saatgutablage, die bei pneumatischen Drillmaschinen oft nicht gewährleistet ist. Eine Möglichkeit die Saatgutverteilung zu verbessern, besteht in der Kalibrierung des Saatgutes.

Durch den Wegfall vieler insektizider Beizen, z.B. von Mesurol in Mais, nimmt auch der Drahtwurmbesatz spürbar zu. Betriebe mit Fruchtfolgen mit Mais und Ackerfutter stehen zunehmend vor Problemen. Zum Teil waren bei starkem Drahtwurmbefall sogar Totalausfälle von Mais die Folge.

Unter folgendem Link finden Sie den Vortrag von Herrn Schönberger:

Unter den diesjährigen trockenen Bedingungen und generell bei schlechter Bodenstruktur und Nässe muss die Phosphorversorgung des Rapses im Herbst gesichert werden. Die Rapspflanze benötigt Phosphor als Energieträger und Transformator im Stoffwechsel. Bei Phosphormangel kann die Pflanze weniger Assimilate bilden. Darunter leiden Wurzel- und Sprosswachstum. 

Unkräuter und Ungräser führen im Raps zu Konkurrenzdruck, Ernteerschwernissen, Qualitätseinbußen und mindern den Vorfruchtwert (z.B. wenn Gräser durchgehen). Um dies zu verhindern, müssen bereits im Herbst verschiedene Maßnahmen ergriffen werden.

Anhaltende Trockenheit und Hitze lassen Ausfallgetreide, Ausfallraps, aber auch Unkräuter nicht keimen. Die Vorbereitungen für die Rapsaussaat sind in vollem Gange und aus logistischen Gründen möchten viele davor noch die Zwischenfrucht aussäen. Arbeitswirtschaftlich ist das vielleicht sinnvoll, ackerbaulich ist eine Zwischenfruchtaussaat mit weiteren Problemen verbunden.

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