Anforderung an Mischungen: nicht mehr als vier Arten (Verteilung, Feldaufgang), kein (Rau-)Hafer in der Mischung (Ausnahme: vor Kartoffel), wenn die Übertragung von Getreidevirosen („Grüne Brücke“) nicht verhindert werden kann. Auch die angeführten Mischungen weisen die Keimfähigkeit der Einzelkomponenten nicht explizit aus.

Je nach Aufwuchs verbrauchen Zwischenfrüchte zwischen 30 und über 100 l pro m² Wasser: Ein geschlossener Bestand verdunstet pro 10 cm Aufwuchs 12 l pro m². Ein Teil des Wasserverbrauches wird durch die geringere Evaporation infolge der Mulchdecke ausgeglichen.  Wenn man die Evaporation im Herbst und Winter mit 40 mm ansetzt, werden trotzdem noch 60 mm bei einem Aufwuchs von 80 cm, der 100 mm verdunstet, die als Wasservorrat im Boden fehlen.

Nachfolgend die Erträge der unterschiedlichen Sorten in der Wintergerste:

In nachfolgendem Bericht aus dem Bauernblatt für Schleswig-Holstein und Hamburg in der 29. Ausgabe (74./170. Jahrgang, 18. Juli 2020) auf Seite 18.

 

Der in den Nährstoffbeizen enthaltene Stickstoff wird in einigen Bundesländern als wesentlich angesehen und die Beizung untersagt. Eine einheitliche Regelung gibt es nicht. Bitte erkundigen Sie sich über die aktuelle Auslegung in Ihrem Bundesland.

Als fungizide Beizen stehen DMM (Dimethomorph) mit dem Wirkungsschwerpunkt gegen Falschen Mehltau und Scenic Gold (Fluopicolide + Fluoxastrobin) gegen Phoma, Falschen Mehltau, Alternaria und Rhizoctonia zur Verfügung. Restbestände älterer Sorten werden in diesem Jahr noch mit TMTD+DMM gebeizt verkauft. Bitte im Handel nachfragen. In Deutschland noch nicht zugelassen ist Vibrance OSR als Beize im Raps mit den Wirkstoffen Sedaxane (Carboxamid), Fludioxinil und Metalaxyl.

Zusätzliche Informationen