• Elektronenhaushalt (z.B. Mangan, Eisen, Bor)
  • Zentralatome in Proteinen und Vitaminen
  • Anordnung von Proteinen
  • Gewebebildung und -orientierung
  • Steuerung von Enzymen
  • Bestandteil von Co-Faktoren von Enzymen
  • Bildung und Aktivierung von Phytohormonen
  • Bildung von sekundären Inhaltsstoffen (z.B. schränkt Bormangel die Bildung von Phytoalexinen zur Abwehr von Krankheiten ein)

Enzyme setzen sich zusammen aus Proteinen und einem Co-Faktor, der ein anderes Protein oder auch ein Spurenelement sein kann. Bekannt sind mehrere hundert Enzyme.

Der Markt für Biostimulanzien umfasst weltweit einen Jahresumsatz von 3 Milliarden US-Dollar und wächst in den letzten Jahren um 12 bis 15 % pro Jahr. Schlagworte wie Nährstoffeffizienz, bessere Wurzel- und Pflanzenentwicklung, Pflanzenstärkung oder bessere Pflanzenqualität werden in diesem Kontext regelmäßig als Kaufargumente genannt. Doch was bringen Biostimulanzien in der Praxis tatsächlich?

Die Vielzahl der Herbizide mit identischen Wirkstoffen verwirrt den geneigten Anwender. Bei begrenztem Platz führen wir deshalb i.d.R. den Namen des Mittels an, unter dem ein Wirkstoff eingeführt wurde, z.B. enthält 0,24 l/ha Cadou die gleiche Menge an Flufenazet (120 g FFA) wie 0,25 l/ha Fence oder Sunfire. Reines Diflufenikan gibt es im Diflanil 500 oder im Sempra zu kaufen. Anstelle von 0,3 l/ha Herold können auch 0,3 l/ha Carpatus oder 0,3 l/ha Battle Delta gespritzt werden, sie bringen damit 60 g/ha DFF und 120 g/ha FFA aus.

Raps, der in den letzten Augusttagen nach dem Regen zügig und gleichmäßig aufgelaufen ist, hatte um den 20.9. das 6-Blatt-Stadium erreicht. Diese Bestände müssen in diesen Tagen eingekürzt werden, damit zum einen das Hypokotyl gefestigt und zum anderen das Blattflächenwachstum verringert wird. Das Wachstum wurde bislang durch die Trockenheit ausgebremst.

Raps, der in den letzten Augusttagen nach dem Regen zügig und gleichmäßig aufgelaufen ist, hatte um den 20.9. das 6-Blatt-Stadium erreicht. Diese Bestände müssen in diesen Tagen eingekürzt werden, damit zum einen das Hypokotyl stabilisiert und zum anderen das Blattflächenwachstum verringert wird. Das Wachstum wird aktuell durch die Trockenheit ausgebremst. Deshalb hält sich auch der Krankheitsruck in Grenzen. Falscher Mehltau und Phoma lingam sind die Krankheiten, die den jungen Raps befallen können. Für beide Erreger waren die Bedingungen aufgrund der geringen Feuchtigkeit und der hohen Temperaturen ungünstig. Sollte sich die Wetterlage zum Ende der Woche ändern, können Regen und Sturm die Situation grundlegend ändern. Aus diesem Grund ist es angebracht, vor dem Wetterumschwung den weit entwickelten Raps zu schützen.

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